1993/94 Die geheilten Grantler

„Die geheilten Grantler“, Lustspiel in drei Akten von F. Rieder

Virgil Folderer und Julius Randlhuber sind Nachbarn und sehr reizbare Menschen. Seit Generationen tobt bereits ein Streit zwischen diesen Nachbarn, der beiden schon viel Geld und Nerven gekostet hat. Da naht das Feuerwehrfest und beide wollen den Herrn Pfarrer mit einer Statue des hl. Florian überraschen – und die Überraschung gelingt auch großartig! Der Pfarrer fällt fast in Ohnmacht, als er im Schrank neben dem hl. Florian Hanni und Stefan sich umarmend und küssend vorfindet. Nicht weniger überrascht sind aber auch Virgil und Julius, die Väter der beiden Liebenden, da Hanni und Stefan strengstes Hausverbot haben und für eine ganz andere Zukunft bestimmt sind: Hanni soll zu den Englischen Fräulein und Stefan ein Geistlicher werden.

Die „Welt“ verändert sich aber total, als Thomas, der Opa, aus seinem „Jahrhundertschlaf“ erwacht und sieht, was während der „seligen“ Stunden alles passiert ist. Als der Streit der beiden Nachbarn wieder auf dem Höhepunkt angelangt ist und die Stimmung der jungen Leute sich am Tiefpunkt befindet, hat der Opa eine ganz große Idee! Er will Frieden schaffen ohne Waffen! In seiner Militärzeit hat er in München eine flotte Roswitha kennengelernt und die erschien ihm jetzt im Traum als Friedensengel. Er ruft sie an, sie lebt noch, kommt schneller als ein Telegramm – und das Unglaubliche nimmt seinen Lauf.
In der Rolle einer Wahrsagerin versteht sie es ganz geschickt, die beiden Streithähne fast in Friedensapostel zu verwandeln. Dem Virgil prophezeit sie, dass er 21 Tage nach seinem Nachbar sterben werde, und Julius 21 Tage nach Virgil. Das hat beide ins Mark getroffen. Auf einmal ist einer um den anderen bemüht und besorgt, dass ihm ja kein Haar gekrümmt wird, die Jungen dürfen selbstverständlich heiraten, die Höfe werden zusammengelegt und – und...Der Herr Pfarrer staunt und weiß nicht, ob das seine seelsorgerischen Erfolge sind, oder...? Ob das alles mit der reinen Wahrheit zugegangen ist…? Mit der reinen Wahrheit schafft man solche Wunder nicht, tröstet ihn Thomas. Nichts würde den Menschen mehr schaden, als wenn jeder jedem die Wahrheit sagen würde!


1994/95 Aus is und gar is

„Aus is und gar is“, Volksstück in drei Akten von Erfried Smija

Der rüstige Altbauer Hauser bekommt plötzlich Besuch von einem Unbekannten. Gemeinsam trinkt er mit dem Gast ein Flascherl Wein, als er erfährt, wer da vor ihm sitzt – der „Garis“ oder auch Boandlkramer genannt. Doch Hauser denkt gar nicht daran so einfach abzutreten. Er luchst dem etwas beschwipsten „Garis“ noch weitere fünf Lebensjahre ab. Der Altbauer genießt die ihm noch geschenken Jahre voll und bereitet sich dann nach fünf Jahren auf seinen Tod vor. Mitternacht ist vorbei und er wurde noch nicht geholt. Voll Freude genießt er den nächsten Tag bei Sekt und Tanz. Hat ihn der „Garis“ etwa wirklich vergessen oder schlägt jetzt das Schicksal zurück?


1996 Der bayerische Hies’l

„Der bayerische Hies’l“, nach einer Erzählung von Dr. Hermann von Schmid

Matthias Klostermayer, der berüchtigte Wildschütz ist dem Gefängnis entflohen und versteckt sich vor der Gendarmerie. Als er deren Aufmerksamkeit auf sich lenkt, indem er einen Jungen vor ihnen schützt, flieht er zu seiner Mutter. Dort wird ihm eine Botschaft vom Fürsten überbracht, dass dieser ihm einen Forstposten mit Jagdhaus versprechen würde. Das Wildererleben scheint dem Ende zu zugehen. Damit wäre ihm auch die Hochzeit mit seiner Liebe Monika möglich. Aber es handelt sich um eine Falle. Nachdem er durch das Auftreten der Gendarmen aus seinem Elternahus vertrieben worden ist, beginnt er wieder im Wald zu leben. Wegen seiner Wohltaten ist er bei der Bevölkerung beliebt. Durch ein Missverständnis wird der bayerische Hies’l aber für tot geglaubt. Bei seiner Rückkehr meint er seine Geliebte verloren. Daraufhin schwört er, seine Wildschützgefährten anzuführen. Als Monika dies erfahren hat, bittet sie ihn, sich zu bessern und das Wildern aufzugeben. Matthias Klostermayer wehrt seiner Ehrenworte wegen ab und wird mit anderen Wildschützen von der Gendarmerie gestellt und zum Tode verurteilt. Die Möglichkeit zur Flucht verwirft er, da er sich nun ehrlich seiner Strafe stellen möchte. Vom Pfarrer seines Heimatortes wird Monika zu ihm ins Gefängnis gebracht. Sie ist verrückt geworden und hat nie geheiratet. Äußerst bestürut ob dieser Tatsache tritt der bayerische Hies‘l seine Strafe an.


1996/97 Föhn

„Föhn“, Drama in vier Akten von Julius Pohl

Theres Sturmaneck war als junge Magd die große Liebe des reichen Bauernsohns Franz Emberger. Aus einer Heirat konnte nichts werden, aber da ein Kind, das Jackele, die Folge dieser Verbindung war, gaben sich beide ein Versprechen. Theres würde nie die Vaterschaft verraten und Franz würde ihr in schweren Zeiten beistehen.

Das Schicksal will, dass Jackele geistig behindert ist. Dies führt immer wieder zu Konflikten im Dorf, passt doch ein „blödes“, noch dazu uneheliches Kind nicht in eine ehrbare Dorfgemeinschaft. Vor allem, dass Theres sich beharrlich weigert, den Namen des Vaters preis zu geben, schürt die Wut der Dörfler immer mehr.

Man will die beiden unter allen Umständen aus dem Dorf vertreiben. Besonders der Großbauer Dummler findet immer neue Gründe, um gegen die Sturmaneckin zu hetzen, will er doch unbedingt den Grund, auf dem die Fuchshütte steht.


1997/98 Der heilige Florian

„Der heilige Florian“, Satire in drei Akten von Max Neal und Philipp Weichand

Bacherer ist stark verschuldet. Ein Versicherungsagent möchte ihm eine Feuerversicherung verkaufen. Sein Freund rät ihm dringend, diese abzuschließen, denn man kann ja nie wissen … – ein Feuer kann ausbrechen, der Wind muss nur richtig stehen, die Versicherung muss zahlen und der Schuldenberg schwindet dahin.


1998/99 Grenzfeuer

„Grenzfeuer“, Schauspiel in vier Akten von Hanns Beck-Gaden

An der Grenze zwischen Bayern und Tirol führt Simon Nothas ein wahres Doppelleben. Zum einem mimt er den gebrechlichen und einfachen Grenzwirt, der keiner Fliege etwas zuleide tun kann, zum anderen ist er ein verwegener und raffinierter Schmuggler, der zusammen mit seinem Tiroler Freund Neff, auch genannt der Einäugige, eine erträgliche Schmugglerroute im Gebiet um Sachrang betreibt. Für seine Wirtschaft fehlt ihm nur noch die passende Frau. Da kommt ihm die junge Evi gerade recht, die ihren Bräutigam noch vor der Hochzeit durch einen angeblich gezielten Schuss des Grenzers Anreiner beim Schmuggeln verloren hat. Nothas kann sie überreden, zunächst bei ihm als Kellnerin zu bleiben. Er verspricht Evi, ihr den Schuldigen zu präsentieren und hofft so, dass sie dann ganz bei ihm bleibt. Als dann Anreiner auftaucht, beginnt Nothas hinterfotziges Intrigenspiel. Doch die entstehende Liebe zwischen Evi und Anreiner bringt eine ganz andere Wahrheit ans Licht, eine schreckliche Wahrheit …


1999/2000 Muck kämpft mit dem Teufel

„Muck kämpft mit dem Teufel“, Volksstück in drei Akten von Max Neal und Philipp Weichand

Der sich auf der Walz befindliche Schustergesselle Muck gerät durch besondere Umstände in den Verdacht, Gott persönlich zu sein. Der Großvater am Einädhof von Michael Brunninger schürt diesen Verdacht, indem er eine Geschichte erzählt, wie der Gottvater in der Gestalt eines armen Handwerksburschen ein Bergdorf heimsuchte und dort die Reichen bestrafte und den Armen half. Dies trifft auf den Muck zu, der vom reichen Randlkofer von dessen Hof vertrieben worden war. Zuvor hat er einiges von den dortigen Vorkommnissen heimlich mit angehört. Dies ermöglicht ihm auf scheinbar göttliche Weise die Dinge auf und zwischen den Höfen Brunnigers und Randlkofers zu ordnen. Dabei gelingt es ihm, den Randlkofer auf den richtigen Weg zu bringen. Der verschlagene und gierige Bauer ist nicht nur auf den Hof des Brunninger aus, sondern auch auf dessen hübsche Tochter Moni. Deren Schwester trauert seit langem ihrem beim Edelweißpflücken verstorbnenen Liebsten nach. Muck bringt sie wortgewandt wieder zum Lachen. ein weiteres Wunder vollbringt der Schustergeselle, als er das falsche Spiel des Randlkofers aufdeckt und ihn so davon abhält, zum zweiten Mal die Schulden des Brunninger einzutreiben. Durch die von Muck arrangierte Hochzeit mit seiner Haushälterin soll er zu Vernunft gebracht werden und fortan ein besseres Leben führen.


2000/01 Der Gottesfrevler

„Der Gottesfrevler“, Volksstück in vier Akten von F. Streicher

Martin, der Sohn des Stegerbauern, bittet seinen Vater seit einiger Zeit darum, ihm endlich den Hof zu übergeben. Dieser weigert sich, da Martin gegen seinen Willen seine Schießleidenschaft beim Wildern austobt. Der verkommene Höller Loisl ist dem Vater ein weiterer Dorn im Auge, da dieser Martin immer wieder zu Übeltaten verführt. Eines Tages wird Loisl aber nach einem Mord an einem Förster verhaftet und eingesperrt. Martin schwöt sich, seinem Vater und seiner Braut Evi keine Flinte mehr anzurühren. Der gottesfürchtige Vater übergibt dem Sohn seinen Hof auf ein Jahr als Probezeit. Diese Zeit wird friedlich verlebt, bis es eines Tages zu einer Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn über das Hofkreuz kommt. Martin äußert sich frevelhaft über Gott und abfällig über den Glauben des Vaters. Als er sogar das vom Vater allzeit gepflegte Hofkreuz zerstören will, wird ihm die Führung des Hofes wieder entzogen. Verbittert und zornig verlässt er den Hof und begegnet seinem alten Kumpanen, dem Höller Loisl. Aus der Haft entlassen will dieser Rache üben und bringt Martin dazu, von ihrer Anhöhe aus auf das Hofkreuz zu schießen. Der Sohn des Stegerbauern verfehlt es und trifft stattdessen seinen eigenen Vater. Im Sterben liegend verzeiht dieser dem Sohn seine Tat und wünscht sich nur noch dessen Vermählung mit der guten Evi. Entsetzt über seine Tat fleht Martin um Verzeihung und schwört, fortan ein gutes Leben zu führen.


2001/02 Da Rauberpfaff

„Da Rauberpfaff“ von Peter Landstorfer

Ein Zufall verhilft dem Räuberhauptmann Gust zu einem ungewollten Berufswechsel. Er wird zum neuen Pfarrer von Keitersberg. Die Räuberbraut Rothen Res macht er zur Pfarrersköchin und sein Kumpane Jakl raubt den geldigen Honoratioren ihr „Schwarzgeld“, während sie ahnungslos bei Gust in der Sonntagsmesse sitzen. Der neue Pfarrer hat zwar mit dem „Messlesen“ noch seine lieben Schwierigkeiten, doch wegen seiner Menschlichkeit und Leutseligkeit kommt niemandem in der Gemeinde der Verdacht, dass sie einem falschen Pfarrer auf den Leim gehen. Nur einen konnte Gust nicht täuschen, denn der ist „dafür schon viel zu lange Mesner

Außerdem beteiligten sich 2001 einige unserer Spieler in Hauptrollen an den OTV-Aufzeichnungen „Die Herbergssuche“ und „Die Heilige Nacht“ in Neusath-Perschen.


2003 Die Teufelsglocke

„Die Teufelsglocke“, Bauernkomödie in drei Akten von Josef Mooshofer

Die Teufelsglocke ist eine Glocke, die im Hausgang der Huberbäuerin hängt. Gemäß einer Sage erscheint der Teufel bei ihrem Läuten. Die Huberbäuerin und ihre Tochter Reserl sollen nach dem Tod des Huberbauern von dessen Bruder, dem Bürgermeister Hamsterberger, von ihrem Hof gejagt werden. Da Testament und Heiratsurkunde des Verstorbenen verschwunden sind, können sie keinen Anspruch erheben. Das mysteriöse und plötzliche Auftreten eines Mannes, der sich Robert nent, lässt den Knecht vermuten, dass es sich hierbei um den Teufel handelt. Der verspricht, der Huberbäuerin und ihrer Tochter zu helfen. Der Hof, die Wiederherstellung ihrer Ehre und die Wirtschaft sollen der Huberbäuerin gehören, aber dafür fordert Robert Reserl zur Frau. Mit der Fristsetzung von vier Wochen willigen alle ein. Daraufhin konfrontiert der vermeitnliche Teufel den Hamsterberger mit dessen Verbrechen. Dieser sieht sich in Gefahr, so dass Robert, der eigentlich Gendarmeriekommandant ist, vergiftet werden soll. Diesr Plan misslingt. Robert gelingt es, die für die Huberbäuerin entscheidenden Papiere dem Bürgermeister zu entziehen. Noch innerhalb der als Frist gesetzten vier Wochen kommt es damit zur Entscheidung. Tatsächlich gelingt es Robert, der Huberbäuerin zu ihrem Recht zu verhelfen und den Hamsterberger und seine Helfer zu verhaften. Dadurch hat er sein Ziel, befördert zu werden, erreicht. Reserl, der die Entscheidung zu einem Leben mit Robert letztlich selbst überlassen wird, bekennt sich zu ihrer Liebe zu ihm.


2003/04 Der wilde Jager von Gmund

„Der wilde Jager von Gmund“, historisches Volksstück in sieben Bildern von Georg Stöger-Ostin und Hans Werner

Viele Bauern im Tegernseer Tal müssen hin und wieder zum Jagen gehen, um überhaupt überleben zu können. Mit Wilderern macht der königliche Jäger Mayr aber kurzen Prozess, sie werden alle sofort erschossen. Innerhalb von kurzer Zeit kamen so acht Wilderer ums Leben. Als aber Mayr einen Unschuldigen hinterrücks erschießt, schwören die Bauern Rache. Doch wieder wird ein Unschuldiger sterben müssen…


2004/05 Ratsch und Tratsch

„Ratsch und Tratsch“, Komödie mit Musik in drei Akten von Peter Landstofer

„Ratsch“ und „Tratsch“ heißen die zwei skurrilen Gestalten, die es schaffen, die Gedanken eines ganzen Dorfes zu lenken. Was bisher ein harmloser „Dorfratsch“ war, wird zu einem handfesten Zwist. Die Damen des Dorfes sind in ihrem Element und wunderbare „Helfer“ der beiden. „A bisserl Neid, a bisserl Gier ist unser Lebenselixier …“, das Opfer ist der Erbhoferbauer, der trotz seiner Beliebtheit immer mehr ins Abseits gerät. Aus Vermutungen werden Verdächtigungen, ja sogar handfeste Beschuldigungen und das obwohl keiner die Wahrheit kennt. Aber … „ein ganzes Dorf kann sich doch nicht irren …“??!!

Weiterhin nahmen einige unserer Spieler 2005 in tragenden Rollen an der Sagenwanderung des Kulturförderkreises Schwarzhofen teil.


2005/06 Jakob Murr

Der reiche Bauer bringt seine Geschwister Burgl und Franz um das väterliche Erbe; ihm geht es nur um Macht und Geld und dafür ist dem Jakob Murr jedes Mittel recht. So treibt er auch die Bewohner des Nachbarhofes in den Ruin. Unterstützung für sein Treiben erhält Murr von Bartl.
Gegenüber dem Dorfpfarrer spielt der reiche Bauer allerdings immer den Frommen. Doch irgendwann ist es mit dem bösen Spiel vorbei.

Weiterhin nahmen einige unserer Spieler 2006 in tragenden Rollen an der Sagenwanderung des Kulturförderkreises Schwarzhofen teil.


2006/07 Eine Tür stand offen

„Eine Tür stand offen“, Kriminalstück von Dave Berger

Ausgangspunkt ist eine - absichtlich oder zufällig - offen stehende Tür, durch die das Hausmädchen Zeugin einer wichtigen Unterhaltung zwischen Dr. Moratto und seiner Assistentin wird. Selbiger Dr. Moratto kommt in der weiteren Abfolge des Geschehens zu Tode, was der Gerichtsarzt bestätigt. Der ermittelnde Beamte in diesem Mordfall hält die Mitteilungen des Hausmädchens über das mitgehörte Gespräch für wichtig. Gleichzeitig ist er aber misstrauisch, weil sich durch die ersten Ermittlungen die Mordsache Dr. Moratto zu einfach zu lösen scheint: Einerseits hat er einen Toten, sein Leben wurde durch eine Pistolenkugel ausgelöscht, andererseits hat er einen Selbstmörder, der sich dieser Tat bezichtigt und mit Gift umgebracht hat. Doch der Kommissar ermittelt noch in andere Richtungen, nachdem er sich nochmals dem Umstand der offen stehenden Tür zuwandte.


2007 Sagenwanderung

Unsere Spieler wirkten 2007 an der Sagenwanderung in und um Schwarzhofen mit.

Zum Pressebericht:

http://www.onetz.de/deutschland-und-die-welt-r/lok...


2007/2008 S‘ Elädrische

„S‘ Elädrische“, ein lustiges Volksstück von Peter Landstorfer

Seit der Hofübergabe gerät am Vorreitner Hof so einiges in Bewegung. Nicht nur, dass der Jungbauer Sixt mit alten Bräuchen bricht und einfach unterm Jahr eine neue Magd einstellt, er versucht auch gegen den Willen der Altbäuerin den Fortschritt einzuführen. Er will als Erster im ganzen Gäu „’s Elädrische“ auf seinem Hof haben. Der Viehhandler Girgl steht ihm mit Rat und Tat zur Seite, weiß er doch, dass „as Liacht im Werk hinten neikommt und dann vorn wieder rauskommt“, aber … „bei der Nacht geht des natürlich ned“. Gut, dass der Stromer Licht in die Angelegenheit bringen kann und den Hofbewohnern geduldig Kabel, Glühbirne und Schalter erklärt. Doch die Knechteund Mägde sind beunruhigt und fragen sich, ob man, wenn es doch jetzt immer hell sei, etwa Tag und Nacht arbeiten müsse…


2008 Sagenwanderung

Unsere Spieler wirkten 2008 an der Sagenwanderung in und um Schwarzhofen mit.

Zum Pressebericht:

http://www.onetz.de/schwarzhofen/lokales/sagenwand...


2008/09 Birnbaum und Hollerstaudn

„Birnbaum und Hollerstaudn“, Volksstück von Josef Maria Lutz

Das Stück erzählt mit Ernst und Humor von der Sehnsucht nach dem ewigen Leben in jungen Jahren, die sich in die Sehnsucht nach dem Tod als erlösendem Ende im Alter wandelt. Es spielt in vergangenen Zeiten, als ein armer Schmied mit seiner Frau ein recht tristes Leben führt. Zu seinem Überdruss werden jedes Jahr seine Birnen vom Birnbaum gestohlen. Eines Tages kommt ein seltsamer Mann, um seinen Esel beschlagen zu lassen. Zum Dank für seine Arbeit erhält der Schmied kein Geld, sondern er darf drei Wünsche äußern.

Der Schmied will reich werden, zum Schutz des Reichtums soll niemand in sein Haus kommen, außer durch das Schlüsselloch und es soll niemand mehr vom Birnbaum herunter kommen ohne die Erlaubnis des Schmieds, um so dem Diebstahl Einhalt zu gebieten. Prompt gehen die Wünsche in Erfüllung und für den Schmied brechen nun sprichwörtlich goldene Zeiten an. Und als sich sein sehnlichster Wunsch nach einem Stammhalter auch noch erfüllt, scheint sein Glück vollkommen.

Da aber tritt der Tod in Erscheinung, der dem Glück des Schmieds ein jähes Ende setzen und ihn in die Ewigkeit geleiten will. Mit einer List gelingt es aber dem Schmied und seiner Frau, den Tod auf den Birnbaum zu locken, von dem der nun nicht mehr herunter kommt und auf dem er für unbestimmte Zeit verweilen muss.
Schließlich wird ein Pakt geschlossen, der es dem Tod erlaubt, den Baum wieder zu verlassen: Der Schmied und seine Frau werden nie sterben. Doch das ewige Leben entpuppt sich für die beiden nicht als der erhoffte Segen
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2009 Kommissarin X löst jeden Fall

„Kommissarin X löst jeden Fall“, Kriminalkomödie von Thomas Koller

2009 stellte auch zum ersten Mal unsere Nachwuchstruppe mit dem Stück „Kommissarin X löst jeden Fall“ ihr Können auf der Bühne unter Beweis. In der Kriminalkomödie geht es um dieLösung eines Mordfalles in einem Theater. Eine Schülerin wird während einer Aufführung ermordet. Die Kommissarin und ihr Gehilfe Max übernehmen diesen kniffligen Fall. Gesucht wird über Motive, Hinweise… doch ob das reicht, um den Täter oder die Täterin zu überführen ist fraglich.


2009/2010 Der bezahlte Urlaub

„Der bezahlte Urlaub“, Komödie in drei Akten von Peter Landstorfer

Was macht man mit Urlaubsgästen, die nichts anderes im Sinn haben, als mit allen Mitteln Mängel am Urlaubsort zu finden oder, wenn es sein muss, auch welche zu erfinden? Diese leidvolle Erfahrung muss Familie Herberger mit dem Urlauber-Ehepaar Döttelhoff aus dem hohen Norden machen. Zuerst scheint alles in Ordnung zu sein, doch als es ans Zahlen geht, zeigen die Döttelhoffs ihr wahres Gesicht. Sie haben nun im Nachhinein an allem etwas auszusetzen, weigern sich zu zahlen und reisen einfach ab. Doch so leicht lassen sich die Herbergers nicht ins Bockshorn jagen. Sie beschließen, die Döttelhoffs mit eigenen Mitteln zu schlagen. Ob aber auch Richter Glatzeder beim anberaumten Ortstermin mitspielt, muss sich erst noch erweisen. Zumindest ist Glatzeder ein Bayer und kommt so gar nicht mit der aufdringlichen Art der Döttelhoffs zurecht.


2010 Der Heultopf

„Der Heultopf“ von Hana und Rolf Hanisch

Betrieb auf dem Topfmarkt in Schwarzhofen – ein merkwürdiger Topf wird angeboten, ein Riesentopf, ein Heultopf. Dahinein können Ärger und Wut gerufen werden. Der Topf schluckt alles. Der Bürgermeister kauft den Topf für den Markt. Eines Tages fängt es an zu stinken; der Geruch kommt aus dem Topf. Der Topfverkäufer wird zu Hilfe geholt. Er verlangt, dass der Topf „entheult“ wird. Doch wie soll das gehen…?

Zum Pressebericht:

http://www.mittelbayerische.de/junge-leser/junior/...


2010 Sagenwanderung

Unsere Spieler wirkten 2010 an der Sagenwanderung in und um Schwarzhofen mit.

Zum Pressebericht:

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2011 Die bayerische Prohibition

„Die bayerische Prohibition“, eine Komödie von Peter Landstorfer

Prohibition in Bayern – undenkbar? Beim Landstorfer Ensemble nicht! Durch kaiserlichen Beschluss wird in Bayern das Schnapsbrennen verboten und das ausgerechnet, wo der alljährliche Brandltag bevorsteht, an dem der neue Schnaps zum ersten Mal ausgeschenkt wird. Der Brandlwirt denkt gar nicht daran, sich dem preußischen Druck zu beugen. Durch allerlei Tricks wird versucht, den eingesetzten Kontrolleur zu täuschen. Weihwasserflaschen und sogar das Taufbecken der Kirche sollen als Verstecke dienen. Ob das gut geht?

Zum Pressebericht:

http://www.onetz.de/schwarzhofen/lokales/geglueckt...


2011 Das Kartenhaus

„Das Kartenhaus“, vergnügliches Kriminalstück von Gabriele Seba

Elses Hilfe ist gefragt, als der Diebstahl wertvollen Schmucks die Mädchenclique in Aufregung versetzt. Schließlich wird mit Jennifer eine von ihnen verdächtigt. Die Straftat ruft nicht nur Polizei und Presse auf den Plan, auch eine seltsame Lehrerin und zwei undurchsichtige Gestalten sorgen für ein vergnügliches Durcheinander auf der Bühne.

Zu den Presseberichten:

http://www.onetz.de/schwarzhofen/lokales/theater-n...

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2011 Sagenwanderung

Unsere Spieler wirkten 2011 an der Sagenwanderung in und um Schwarzhofen mit.

Zum Pressebericht:

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2012 Sagenwanderung

Unsere Spieler wirkten 2012 an der Sagenwanderung in und um Schwarzhofen mit.

Zum Pressebericht:

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2013 Schlechtes Timing

„Schlechtes Timing“, ein Krimidinner von Cornelia H. Müller

Vor 25 Jahren feierten die Lehrer und Schüler des nahen Gymnasiums eine rauschende Abiturfeier. Das anstehende Jubiläum nimmt die Anwältin Christiane Neumann zum Anlass, ein erstes Treffen der damaligen Klasse 13a zu organisieren. In jener Nacht 1987 gab es gleich zwei Besonderheiten. Der Lehrer Dr. Johannes Stutenkötter verschwand noch während des Festes und ist all die Jahre nicht mehr aufgetaucht. Seine Spur verlor sich damals gegen Mitternacht vor dem Gasthaus und sein Schicksal blieb all die Jahre ungeklärt. Des Weiteren verließ die Schülerin Beate Schwaderlapp scheinbar völlig spontan am Morgen nach der Feier Deutschland und ist seit 25 Jahren nicht mehr nach Hause gekommen. Jetzt, pünktlich zum Abi-Jubiläum, hat sie ihre Rückkehr angekündigt. Aber warum bittet sie den Kommissar Peter Kolumbus zu dem Fest? Kann sie das plötzliche Verschwinden von Dr. Stutenkötter endlich aufklären? Bevor Kolumbus Licht in diese Angelegenheit bringen kann, geschieht ein Mord…

Zum Pressebericht:

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2013 Märchenwanderung

In diesem Jahr inszenierten die Theaterfreunde zum ersten Mal ihre Märchenwanderung. Hierzu der Pressebericht:

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2014 Lenz, wo bleibst denn

Das Bauernehepaar Lenz und Theres Stinglmoser führen mit der gemeinsamen Tochter Hanni ein zwar nicht sorgloses, aber zufriedenes Leben.

Nur das Verhältnis von Lenz zu seinem Bruder Ambros scheint seit der Kindheit gestört und keiner der beiden ist bereit, alte Missverhältnisse aus der Welt zu schaffen. Da bricht unversehens das Unglück über den Hof herein. Lenz verunglückt schwer mit seinem Traktor.

Nun befindet sich Lenz auf halbem Wege zwischen zwei Welten. Es wird noch entschieden, in welche Richtung sein letzter Schritt gehen wird. In einem für ihn nicht begreifbaren Zustand nimmt er teil an den Geschehnissen seiner Familie, erfährt und begreift Dinge, zu denen er vorher nie Zugang hatte, und versucht, in rührend-komischer Weise und vor allem mit noch sehr „menschlichen“ Reaktionen einzugreifen.

Zu den Presseberichten:

http://www.onetz.de/schwarzhofen/lokales/theaterfr...

http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf-n...


2014 Märchenwanderung

In diesem Jahr inszenierten die Theaterfreunde wiederholt mit großem Erfolg ihre Märchenwanderung. Hierzu der Pressebericht:

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2015 Verhexte Hex

„Verhexte Hex“, ein Schwank in drei Akten von Ralph Wallner

In einer Waldhütte lebt die Buckl-Walli. Sie wird von den meisten Dorfbewohnern als Hexe gefürchtet. Trotzdem suchen viele heimlich ihren Rat und nehmen ihre angeblich sagenumwobenen Hexereien in Anspruch.

Zauber erwünscht

Lorenz, der Sohn des Bürgermeisters, und Burgl, die Ziehtochter des armen Kartoffelbauern, haben sich verliebt. Eine Verbindung zwischen den beiden Familien scheint jedoch undenkbar. Deshalb fragen sie bei der Buckl-Walli nach einem Zauber, der helfen soll, dass aus ihrer heimlichen Liebe eine offizielle Beziehung wird. Auch der Dorfpfarrer und der Bürgermeister brauchen einen Zauber oder vielmehr ein Wunder. Sie wollen dem Dorf mehr Bedeutung verleihen. Als Wallfahrtsstätte würde der Ort sicher aufblühen ...

Zu den Presseberichten:

http://www.onetz.de/schwarzhofen/lokales/angebliche-hexe-sorgt-fuer-wirbel-d85859.html

http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/gemeinden/schwarzhofen/theaterfreunde-erlebten-viel-zuspruch-22395-art1199342.html


2015 Märchenwanderung

In diesem Jahr inszenierten die Theaterfreunde wiederholt mit großem Erfolg ihre Märchenwanderung. Hierzu der Pressebericht:

http://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf/g...


2016 Gspenstermacher

„Gspenstermacher“, ein Schwank in drei Akten von Ralph Wallner

Schippe und Schaufe sind zwei skurrile, aber lustige Totengräber im tristen Moortaler Moos, die mit ihrer nicht alltäglichen Arbeit gerade so ihr Auskommen finden. Ausgenommen vom sympatischen Knecht Leo oder der resoluten Moorwirtin Rosa, in deren heruntergekommenen Dorfschenke sich alles abspielt, werden sie von jedermann gemieden.

Eines Tages müssen die beiden Graberer erfahren, dass zukünftig ihr Festgehalt gestrichen wird. Dafür sollen sie mit einer lausigen Prämie pro Begräbnis entlohnt werden. Mehr Graben – mehr Geld?! Eine Flasche Gift lässt da schnell finstere Gedanken aufkommen . . .

Ein von der Dorfnarrischen Philomena ausgesprochener Fluch tut sein Übriges und bald schon geistern so manche fidele Quälgeister und Moorgespenster durch das Dorf.

Zu den Presseberichten:

http://www.onetz.de/schwarzhofen/kultur/gruselig-l...

http://www.mittelbayerische.de/login-erforderlich/...


2017 D'Eisheiligen und die kalt' Sophie

Ländliches Lustspiel in drei Akten von Georg Harrieder

Die Haidhof-Bäuerin Ginerl musste durch den frühen Tod ihrer Eltern schon in jungen Jahren viel Arbeit und Verantwortung auf sich laden. Die größten Sorgen aber bereiten ihr der Großvater Pangraz und seine beiden Freunde Servaz und Bonifaz. Trotz ihres Alters sind die Eisheiligen noch immer arge Spitzbuben. Jemandem einen Streich spielen zu können, ist für sie eine kindliche Freude. Da hilft auch nicht die strenge Hand der Hauserin Sophie. Deren Wunsch nach einem gestandenen Bauern, der den drei Hallodris gehörig die Leviten lesen würde, geht nicht in Erfüllung. Ginerl denkt nicht an den Ehestand, bis schließlich der arbeitsscheue Jungknecht Vitus auf den Hof kommt und sich bei der Überführung einer Erbschleicherin beweisen will.

Zum Pressebericht:

https://www.onetz.de/schwarzhofen/freizeit/theaterfreunde-feiern-erfolgreiche-premiere-szenenapplaus-fuer-eisheilige-d1735319.html